Nordlichter in Abisko ab Kiruna: Lohnt sich die Fahrt?
Aktualisiert 28. Oktober 2026 · 3 Min. Lesezeit
Die Fahrt von Kiruna nach Abisko lohnt sich, wenn Wolken das Hauptproblem sind und ein Guide den Beobachtungsort wählen soll. Eine Nordlichtgarantie ist sie nicht. Bei klarem Himmel über Kiruna bringt die zusätzliche Fahrt möglicherweise nur mehr Zeit im Minibus.
Warum Abisko öfter klar sein kann
Abisko liegt am Torneträsk und unmittelbar an den Bergen. Die Gegend ist für ein wiederkehrendes Loch in der Wolkendecke bekannt, das „Blue Hole“. Dunkelheit, wenig Streulicht und offene Sicht helfen, doch Sonnenaktivität und lokales Wetter entscheiden weiter. Ein Anbieter, der eine sichere Sichtung verspricht, ist kein gutes Zeichen.
Die Nordlicht-Tour in den Nationalpark Abisko fährt im beheizten Minibus ab Kiruna und nennt Guide, Fotostopp, Preiselbeersaft und Snacks. Angegeben sind etwa viereinhalb Stunden. Kleidung, Abholung und den Ablauf bei schlechtem Wetter prüfst du auf der Buchungsseite.
Kiruna oder Abisko?
Bleib bei Kiruna, wenn der Himmel bereits klar ist, du keine späte Straßenfahrt möchtest oder eine kürzere Fototour suchst. Abisko ist sinnvoller bei hartnäckigen Wolken über Kiruna, für die Bergkulisse oder wenn der Guide die Route übernehmen soll. Der Zug ist tagsüber praktisch; feste Abendverbindungen reagieren aber nicht auf Wolkenlücken.
Für den ersten Versuch: Nimm den Abisko-Minibus am klarsten Abend, halte aber einen zweiten Abend frei. Zwei echte Chancen sind wertvoller als das Versprechen eines „perfekten“ Ortes.